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Von einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas „Proraer Bausoldaten“ kann nicht die Rede sein. Die Ausstellung mit den ca. sechs präsentierten Dokumenten und Texten stellt keine adäquate Ergänzung zur Ausstellung „Prora – mehr als nur ein schöner Strand 1933-1946“ dar.

Zum Standort Prora heißt es in der Ausstellung:
„Seit 1983 waren Bausoldaten in Prora stationiert … Das ehemalige „KdF-Seebad Rügen“ wurde seit 1949 von der KVP (Kasernierte Volkspolizei) übernommen und ging 1953 in den Besitz der neugegründeten NVA (Nationale Volksarmee) über…“.

Bausoldaten gab es in Prora bereits in den sechziger Jahren. Am Standort der Jugendherberge wurde 1982 (!) die größte Baueinheit in der Geschichte der DDR errichtet. Die KVP ließ sich offiziell 1952 (!) in Prora nieder, die NVA wurde erst im Jahr 1956 (!) gegründet.

Ein Bild der Ausstellung wurde offenbar dem „Virtuellen Museum Proraer Bausoldaten“ ohne Quellenangabe dieser Plattform entnommen.
Nach unserem jahrelangen Kampf um die Transparenz der Geschichte vor Ort sollten wir erwarten können, dass auf unsere Initiativen und Publikationen angemessen hingewiesen wird.
Eine echte Kooperation sieht anders aus!

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