Prora-Aktuell

Prora-Aktuell:

13.2.2017
Ein weiteres, vor fast drei Monaten
abgesandtes Schreiben zur "doppelten Geschichte" blieb bis heute unbeantwortet.

24.1.2017
Ende 2016 erschien im „Rügen a la carte“ eine
Werbung für diese Arbeit; zeitgleich nahm im weit entfernten Bayern eine Broschüre aus meinem eigentlichen Arbeitsspektrum Gestalt an. In diesem Jahr steht bezüglich Prora ein neues Projekt an: Symphonie der Sehnsucht – so der Titel für die Herausgabe eines  Liebesbriefwechsels aus den 1950er/60er Jahren zwischen Dresden und Prora!               
2017 wird ein spannendes Jahr - nicht nur hinsichtlich der Positionierungen von Politik und Medien in diesem Lande, sondern eben auch hinsichtlich des symbolträchtigen Blocks V. Nach der Kälte wird es heiß, ganz sicher!                   Stefan Stadtherr Wolter

3.11.2016
Powerpoint-Präsentation:
"Auferstanden aus KdF-Ruinen. Der stalinistische Großbau und seine heutige Rezeption".

Neu: Aufsatz zur Powerpointpräsentation mit interessanten Einblicken
in die
Geschichte der Verdrängung der Rolle Proras in der DDR sowie Lösungsvorschlägen für
Block V
 
6.7.2016
Vortrag zur Fachtagung
"Architektur im Norden der DDR als kulturelles Erbe: Alles Platte oder was"
Thema: "Auferstanden aus KdF-Ruinen. Der stalinistische Kasernengroßbau und seine heutige Rezeption" (Freitag, 22.10.16)

29. 6. 2016
Folgerichtig zu den politischen Entscheidungen und dem Versagen der vor Ort einschlägig arbeitenden Vereine, die sich die historisch-politische Bildung auf ihre Fahnen geschrieben haben, wurde nun der ehemalige Versorger Mukran vollständig entkernt und wird derzeit zu Ferienwohnungen umgebaut. Ohne (!) irgendwelche Dokumentationen seiner tatsächlichen Geschichte.
Das Gebäudeensemble aus Hauptgebäude und Heizhaus dokumentierte in einzigartiger Weise die  typischen  Versorgungeinrichtungen zur Zeit des Hafenbaus. Auch hier lohnt sich das Googeln im Buch „Asche aufs Haupt!“ (siehe unten), das dem Gebäude wenigstens verbal ein Denkmal setzte. Darin auch die eine oder andere Abbildung! Auf dem gesamten Hafengelände weist bis heute nichts auf die DDR- Geschichte hin.

19.6.16
Die ehemalige Landrätin Kerstin Kassner, die jahrelang die Initiative Denk-MAL-Prora bekämpft hat und mitsamt ihrem Verein PRORA-ZENTRUM eine Hauptverantwortung für den heutigen Zustand von Block V trägt, führt nun geläutert durch die Räume.
http://www.mdr.de/exakt/prora-100.html
Das darf verwundern. Nachdem die Geschichte der DDR diesmal benannt ist, verdrehen unsere "Qualitätsmedien" die Erinnerungskultur. Dabei ist der jahrelange Kampf seitens Denk-MAL-Prora dem MDR durchaus bekannt. Wen die gesamte Geschichte der Erinnerung interessiert - einfach mal nach "Landrätin" durchsuchen:
http://www.denk-mal-prora.de/AscheaufsHaupt2012.pdf

3.6.16
Erstmals findet sich der Begriff
"stalinistische Großkaserne" (Wolter) in der FAZ vom 24. Mai 2016:
Letzte Spalte heißt es: "Aus der 'Kraft durch Freude' ist aber nichts geworden, stattdessen wurde aus dem Ungetüm am Ende des Krieges eine stalininistische Großkaserne".

24.5.2016
Ergänzungsantrag zum Denkmalschutz Block V
Pressemitteilung zum Antrag!

3.5.16
Gestern im WDR: Zur Grundsteinlegung des KdF-Bades
"Stefan Wolter betreibt Denkmalpflege auf eigene Faust"
Im letzten Drittel kommt auch die DDR-Geschichte und die heutige Geschichtsklitterung zur Sprache.
http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kdf-seebad-prora-100.html
 
Immerhin: Dr. Stadtherr Wolter soll im Oktober bei einer Fachtagung der Kultur- und Denkmalpflege MV in Rostock über Prora referieren - Titel: Auferstanden aus KdF-Ruinen. Der
stalinistische Großbau von Prora und seine heutige Rezeption

1.5.2016
Mehr als 15.000 Unterzeichner der Petition: Stopp des Ausverkaufs der Geschichte!
Hier nun die letzte
Presseerklärung vor der Kreistagssitzung, überstellt  an die Adressaten der Petition und die Medien!

27.04.2016
Schreiben zur Petitionsübergabe an die
Bundeskanzlerin
Schreiben zur Petitionsübergabe an die
Landrat Drescher, Franktionsvorsitzende und Bügermeister von Binz
Schreiben zur Petitionsübergabe an den
Ministerpräsidenten Erin Sellering
 
Presseerklärung an die Medien

21.4.16
Jetzt muss die Landesregierung MV Farbe bekennen!
Denk-MAL-Prora initiierte mit Bündnis 90/Die Grünen MV
eine
Kleine Anfrage.

16.4.16
Neuerscheinungen zu  Prora

10.4.2016
Spaziergang durch das Proradies

6.4.2016
Presseerklärung zur Prora-Petition

04.04.2016
Bitte unterstützt unsere
Petition zum Erhalt der letzten authentischen Hinterlassenschaft in Prora.
Eine
Collage von Anett Hanemann hier!

4.4.2016
Schreiben an die Ausschüsse für Wirtschaft, Finanzen und Kultur des Landkreises Vorpommern-Rügen

1.3.2016
Schreiben an den Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur

17.2.2016
Seebad Prora?
Schreiben an die Gemeindevertreter von Binz sowie das Sozialministerium, Schwerin

1.2.2016
Schreiben an den Landrat Ralf Drescher

31.1.2016
Block V und die Eintragung in die Denkmalliste
Verschiedene Relikte sind als denkmalwürdig eingestuft

15.9.2015
Offener Brief zur Erinnerungskultur in Prora

10. 8. 15
Die beiden Bände
"Prora - inmitten der Geschichte" sind erschienen!

10.7.15
Das Geheime Tagebuch eines Bausoldaten in Prora,
hier
bestellbar!

1. Juli 2015
Ende Juli erscheinen die beiden Bände zur komplexen Geschichte Proras:
"Inmitten der Geschichte". Erstmals stehen nicht nur architektonische Träume,
sondern die Menschen der realen Geschichte im Fokus.
Außerdem wieder da: 
Das Geheime Tagebuch eines Bausoldaten

18.05.2015
Plädoyer für die DDR-Geschichte von Prora

11.4.2015
Die Begrichs-eine Pfarrersfamilie, jetzt zu hören im Podcast auf NDR-Info:                          
http://www.ndr.de/info/Die-Pfarrersfamilie-Begrich,audio238614.html

18.03.15
Flossen 100.000 Euro für die Aufarbeitung an PRORA-ZENTRUM e.V.,
während sich die Zeitzeugen ehrenamtlich abmühen?


04.12.2014
Fragwürdige Preisverleihung durch die Bundeszentrale für politische Bildng (BpB) an Prora-Zentrum e.V.

28.11.2014
Dr. Jürgen Rostock hat die
Leitung des Dokumentationszentrums Prora niedergelegt

25. 11. 2014
Nachlese: Erzählcafè in Göttingen

9. November 2014
Denkmalschutz für die "doppelte Geschichte" von Prora gefordert
Ende Oktober stellte Denk-MAL-Prora erneut einen
Antrag auf Denkmalschutz
für die DDR-Vergangenheit von Prora. Eingeschlossen sind der gesamte verbliebene Block V
mitsamt seinem Gelände sowie zwei Relikte im Gelände von Block IV und III.
Die Untere Denkmalschutzbehörde geht davon aus, dass die infrage kommenden
Ensemble bis Ende des Jahres unter Schutz stehen.

31.10.2014
Uniformität in Rückwärtsgewandtheit

08. 10. 2014
Einseitig stellt sich der NDR einmal mehr hinter die Fehlinterpretation des Koloss von Prora, die den westsozialisierten Historiker Wolfgang Benz zu einer tragischen Figur werden lässt. Wer die Anlage lediglich von ihrer äußeren Erscheinung (Architektur) bzw. vom Modell her betrachtet, für den gibt es keine Nutzungsgeschichte. Jürgen Rostock will in derselben Herangehensweise seit Jahren den „schönen Schein“ des Nationalsozialismus entzaubern, der erst nach 1990 systematisch ins Leuchten gebracht wurde. Nicht zuletzt mithilfe eines  makabren Wort und Farbenspiels (rote Fahnen rund um das weiß getünchte Dokumentationszentrum), das offenbar die NS-Planung verdeutlichen soll. Wo dergleichen findet man in der einstigen Stadt des Kraft-durch-Freude-Wagens - d.h. im heutigen Wolfsburg? Haben die Stadtplaner dort nicht längst akzeptiert, dass sich die Stadt baugeschichtlich weiterentwickelt hat?! Die einseitig überzogene, d.h. die umfängliche Geschichte Proras überformende Ausstellung wird in Zukunft abspecken müssen.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Was-wird-aus-Prora-,nordmagazin25776.html

2.10.21014
Kulturzeit 3sat über Proras doppelte Vergangenheit:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46499

29.09.2014
Der Tod in Prora
 
28.09.2014
Abstract zur Masterarbeit von Nadine Lowin (Universität Mainz, 2013) mit dem Titel:
„Die Rekonstruktion der biographischen Entwicklung eines NVA-Bausoldaten“


9.9.2014
"Prora befreit sich gerade aus der Last vergangener Jahrzehnte"  -
und wird mithilfe einer
Interessengemeinschaft Seebad Prora zum Seebad umgedichtet.

28.8.2014
Endlich: Prora erinnert mit einer Außenausstellung an die militärische Nutzung

4. August 2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
bitte beachten Sie die gemeinsame
Presseerklärung des Förderkreis Bausoldaten Prora e.V. und Denk-MAL-Prora anlässlich der feierlichen Enthüllung zweier ZEITSPLITTER aus der Geschichte der Bausoldaten
am 24. August 2014 ab 11 Uhr in Prora/Rügen auf dem Gelände der Jugendherberge Prora.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
mit freundlichen Grüßen,
i.A. Stefan Wolter.

1. August 2014
Der Kriegsbeginn in Deutschland vor 100 Jahren in den Familienaufzeichnungen
 
31. Juli 2014:
In Prora werden zwei "Zeitsplitter" in die Geschichte eröffnet

17.6.2014
Ein paar Beispiele, was in Hinblick auf die Darstellung des Ortes Prora in diesen Tagen in den Medien so läuft.

6. Juni 2014
Denk-MAL-Prora hat ein Denkmal in Prora schützen lassen – wie weiter?

2. April 2014
Zeitzeugenseite im neuen Band "Orte der Geschichte" von Martin Kaule.

12. November 2012
Schreiben an den Bundespräsidenten sowie an Vertreter aus Politik, Medien und Kirche bezüglich des Erinnerungs- und Bildungsortes Prora auf Rügen

09.09.2012
Besuch beim Bundespräsidenten

30. 08. 2012
Die Wahrnehmung des Ortes Prora wird seit zwei Jahrzehnten politisch und medial diktiert. Die
historischen Rundgänge und Aktionstage des Prora-Zentrum e.V. sind von dieser einseitigen Sichtweise auf den Ort geprägt. Hier die Vorschläge, wie es besser zu machen ist.

Denk-MAL-Prora präsentierte in den Jahren 2009 – 2011 die Ausstellung “Briefe von der waffenlosen Front”. Die Ausstellung im ehemaligen Speiselokal der Bausoldaten „Versorger Mukran“ hatte sich als
Dauerausstellung bewährt. Inzwischen ist dieser ehemalige Erinnerungsort für Bausoldaten abgewickelt. Ein Blick ins Gästebuch.

Ohne Aufarbeitung und Dokumentation der Nutzungsgeschichte (
Vorschlag) des nie als solches in Betrieb gegangenen „Seebades Prora“ stehen jetzt gigantische Projekte zu dessen Vollendung an:

http://www.seebad-prora.com/           http://www.inselbogen.de/anlage.html

 

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